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Modul I
Einstieg ins Thema
Fragen an das Thema Zuwanderung und Integration
Identität und Heimat - Sich und andere kennen lernen
Kurzbeschreibung:
In dieser Übung, die am Anfang des Workshops steht, geht es
darum, die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennen zu lernen
und sich selbst vorzustellen. Im Mittelpunkt der Übung steht
das Zusammenspiel von Heimat und Identität. Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer entwerfen zunächst in Einzelarbeit Teil-Collagen
zu der Fragestellung, wie sich Heimat und Identität für
sie verbinden. Aus den Teil-Collagen soll schließlich ein
Gesamtbild erstellt werden.
Intention:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen sich kreativ mit dem Verständnis
von Heimat und den persönlichen Heimatbildern auseinandersetzen
und diese kommunizieren und reflektieren. Dabei wird der Heimatbegriff
eng mit der Frage nach der eigenen Identität verknüpft.
Auf diese Weise können die (inter)kulturellen Dimensionen von
Identitätsbildung und Heimat sichtbar gemacht werden.
Methoden:
1. Kreative Einzelarbeit
2. Präsentation der Collage
3. Gruppengespräch und Auswertung
Vorbereitung:
Besorgen und Auslegen von Zeitungen, Postkarten, Bildmaterial, Stoff,
Stiften, Buntpapier, Scheren und Klebstoff. Ein großes Papier
(mindestens Flipchartgröße) wird vom Trainer in so viele
Einzelteile zerschnitten, wie der Workshop Teilnehmerinnen und Teilnehmer
hat. Eine Seite muss markiert werden, damit sich das Puzzle später
zusammenfügen lässt. Ebenso benötigt man ein Stück
Pappe oder Papier, das in der Größe identisch ist mit
dem Papier, aus dem die Puzzleteile geschnitten werden. Auf diesem
Papier werden die Puzzleteile wieder zusammengeführt und aufgeklebt.
Ablauf:
Jeder Teilnehmende erhält ein Puzzleteil mit dem Auftrag, dieses
Papier nach eigener Fantasie zu gestalten. Zunächst arbeiten
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ca. 30 Minuten alleine an den
Collagen. Dann werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgefordert,
die Collagen der Gruppe vorzustellen und die wesentlichen Aspekte
der gestalterischen Entscheidungen offen zu legen. Es dürfen
Verständnisfragen gestellt werden. Eine Diskussion soll sich
an dieser Stelle noch nicht entfachen. Jeder Teilnehmende soll Zeit
haben, sich darzustellen und dies in einem geschützten Rahmen,
in dem seine Aussagen nicht sofort hinterfragt bzw. kritisiert werden.
Es geht also um ein gleichwertiges Nebeneinander der beschriebenen
Identitäten und gefundenen Heimatbilder. Jede Einzelcollage
wird nach dem Puzzleprinzip zusammengefügt, so dass am Ende
ein großes Plakat mit unterschiedlichen Perspektiven steht,
die durch die Puzzlemethode ineinander greifen und miteinander verbunden
sind. Die Auswertung in Form einer Gruppendiskussion sollte darauf
ausgerichtet sein, auszuloten, welche Bedeutung der Begriff Heimat
in einer modernen, pluralen Gesellschaft hat.
Alter: 14 - 25 Jahre
Zeit: 90 Minuten
Rahmen: Ein großer Raum
Material: Alles, was sich aufkleben lässt und für
eine Collage eignet, z.B. Stoff, Buntpapier, Zeitschriften, Postkarten
etc. Dazu eine Vielzahl an Stiften (Wachsmalkreide, Filzstifte etc.)
und Klebestifte.
Identität und Heimat (als pdf-Download)
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Zuwanderung
und Integration

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Gefördert im Rahmen des Aktionsprogramms "Jugend
für Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsex-tremismus,
Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. |
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